Garching schlüpft aus dem Atomei - Ein Projekt des P-Seminars des Werner-Heisenberg-Gymnasiums

Garching schlüpft aus dem Atomei

Ein Projekt des P-Seminars des Werner-Heisenberg-Gymnasiums



Das Atomei



Im Jahre 1957 wurde das Atomei in Garching in Betrieb genommen und diente als Forschungsreaktor. Es war das erste Kernkraftwerk in Deutschland. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte es sich zu einem Wahrzeichen der Kernforschung.
Auf Grund seiner friedlichen Nutzung zur Erforschung der Kernenergie, war das Atomei ein Symbol für den Neuanfang nach dem Weltkrieg. Der Forschungsreaktor ist die Keimzelle des Campus der heutigen TU München, da dort viele bahnbrechende Forschungen in den Bereichen der Physik, Chemie und Biologie ihren Ausgang nahmen. Folglich profitierte die Region von vielen Impulsen für Wissenschaft und Wirtschaft.
Im Juli 2000 musste das Atomei allerdings außer Betrieb genommen werden, da es den heutigen wissenschaftlichen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden konnte. Die 30 Meter hohe mit Aluminium verkleidete Kuppel wird jedoch als Wahrzeichen Garchings immer Bestand haben.
Zur Durchführung der neuesten Experimente dient der Reaktor FRM2, der 2014 sein zehnjähriges Bestehen feiern konnte.


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